Petra Klingler: «Ich hätte mir kein besseres Karriereende vorstellen können»

In Bern trat die erfolgreiche Schweizer Kletterin Petra Klingler diesen August zu ihrer letzten Weltmeisterschaft an. Adidas Terrex hat die 31-Jährige bei diesem emotionalen Heimspiel begleitet. Entstanden ist ein persönliches Portrait mit spannenden Blicken hinter die Kulissen einer Weltklasse-Athletin.

Petra Klingler zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Kletterinnen. Als Weltmeisterin im Bouldern und Eisklettern, Europameisterschaftsdritte im Bouldern und Schweizer Meisterin im Speed und Bouldern zählte sie über mehrere Jahre hinweg in verschiedenen Disziplinen zur Elite. Ihre Ankündigung, mit der WM in Bern ihre erfolgreiche Wettkampfkarriere zu beenden, machte das Heimspiel diesen Sommer zu einer besonders emotionalen Angelegenheit.

Video: Petra Klingler bestreitet in Bern ihre letzte Weltmeisterschaft

Nach der WM ist vor der Olympiaqualifikation

Auch wenn Petra in Bern nicht an den Erfolg von Paris 2016 anzuknüpfen vermochte, so hat sie die Weltmeisterschaft zuhause in der Schweiz in vollen Zügen genossen. «Ich hätte mir kein besseres Karriereende vorstellen können.»

Obwohl – ganz vorbei ist es noch nicht. Petra Klingler versucht diese Tage im französischen Laval, sich für die Olympischen Spiele in Paris zu qualifizieren. Die 31-Jährige war bereits 2020 in Tokio dabei, als die Disziplin Klettern ihr Debut feierte, und belegte damals den 16. Rang.

Die Olympischen Spiele 2024 in Paris im Visier: Schafft die 31. Jähre, sich nach Tokio ein zweites Mal zu qualifizieren? Bild: Lena Drapella
Die Olympischen Spiele 2024 in Paris im Visier: Schafft die 31. Jähre, sich nach Tokio ein zweites Mal zu qualifizieren? Bild: Lena Drapella

Für mich ist klar: Ich will nochmals angreifen. Durch Paris 2016 würde sich der Kreis mit Paris 2024 schliessen.

Petra Klingler

Gelingt es ihr, sich erneut zu qualifizieren, so böte ihr dies die Möglichkeit, sich genau in der Stadt vom internationalen Wettkampfzirkus zu verabschieden, in der sie 2016 den grössten Erfolg ihrer Karriere feiern konnte.

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Credits: Titelbild Lena Drapella

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