Sechs Monate nach ihrer Kreuzband und Meniskus Operation ist Natalia Grossman wieder an der Wettkampfwand zu sehen. Am Wochenende fand der letzte North American Cup (NACS) der Saison in Salt Lake City, Utah statt und Grossman holte sich direkt den ersten Platz im Lead Wettkampf.
Wettkampfbrillianz auf internationalem Level
Im März diesen Jahres unterzog sich Natalia einer Operation um ihren Meniskus- und Kreuzbandriss im linken Knie zu reparieren. Deshalb war sie auch in diesem Jahr auf der internationalen World Cup Bühne nicht zu sehen. Vier Jahre in Folge (2021–2024) war Grossman amtierende Gesamtsiegerin im Bouldern mit 11 Goldmedaillen. Außerdem nahm sie an den olympischen Spielen 2024 in Paris teil und sicherte sich dort den 11. Platz.
Das ist zwar ein kleiner Stolperstein, aber keine Katastrophe. Es ist eine neue und herausfordernde Reise, und ich bin bereit!
Natalia Grossman
Auf Instagram gab sich die 24-Jährige stets positiv und ließ ihre Follower an ihrem Heilungsprozess teilhaben. Dabei teilte sie detailliert ihre Erfolge und Rückschläge und dokumentierte den langatmigen Prozess wieder an die Wand zu kommen.
»She is Back«
Das postete usaclimbing am Freitag auf Instagram und kündigte so Natalias Come Back in der Wettkampf Szene an.
Ich wusste nicht, was mich bei diesem Wettbewerb erwarten würde und ich war noch nie in meinem Leben vor einer Qualifikation so nervös.
Natalia Grossman
Die Qualifikation lief jedoch perfekt für die Amerikanerin und sie wurde direkt erste. Mit einem starken dritten Platz im Halbfinale sicherte sie sich den Einzug ins Finale
Ich kann mich wirklich nicht beschweren, ich mache schon wieder Bewegungen, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie schon wieder machen kann.
Natalia Grossman
Für Natalia geht es direkt weiter mit täglicher Physiotherapie. In der nächsten Saison dürfen wir sie hoffentlich bei den IFSC World Cups wieder begrüßen.
Das könnte dich interessieren:
- Natalia Grossman und Dohyun Lee gewinnen Boulder Weltcup in Prag
- Natalia Grossman gewinnt Heim-Weltcup und damit Boulder-Gold Nr. 10
+++
Credits: Titelbild Jan Virth


