Janja Garnbret und Yoshiyuki Ogata gewinnen den Boulderweltcup 2019 in Vail

149 Athletinnen und Athleten nahmen am sechsten und letzten Boulderweltcup der Saison im amerikanischen Skigebiet Vail teil. Einmal mehr gewann die Slowenin Janja Garnbret den Wettkampf bei den Frauen. Sie schrieb mit dem Sieg aller Wettkämpe der Saison 2019 Klettergeschichte. Bei den Herren holte sich der Japaner Yoshiyuki Ogata den Sieg.

Janja Garnbret war schon im letzten Jahr sehr stark unterwegs. In der laufenden Saison war sie jedoch unbezwingbar. Sie gewann alle sechs Weltcup-Wettkämpfe der Disziplin Bouldern im Jahr 2019. Dies schaffte bisher noch nie jemand. Bei den Herren gewann in Vail zwar der Japaner Yoshiyuki Ogata, den Sieg in der Gesamtwertung 2019 holte sich aber sein Landsmann Tomoa Narasaki, mit nur fünf Punkten Vorsprung auf Adam Ondra.

„Die Dominanz von Janja Garnbret im Weltcup-Zirkus ist unglaublich. So etwas werden wir vielleicht nie mehr erleben.“

IFSC-Kommentator während des Wettkampfes

Deutschland mit Jan, Hannah und Afra im Final

In Vail war die deutsche Delegation äusserst erfolgreich. Jan Hojer (4), Hannah Meul (9) und Afra Hönig (10) schafften es in die Top Ten. Die Österreicher schafften weder den Schritt ins Halbfinale noch ins Finale. In einer anderen Liga kletterten einmal mehr die Japaner. Sie waren mit insgesamt acht Athletinnen und Athleten im Final präsent. Japan ist denn auch der klare Sieger in der Nationenwertung. Mit 1693 Punkten in der Gesamtwertung liegen sie 334 Punkte vor Slowenien und sogar 927 Punkte vor Frankreich auf dem dritten Platz.

Janja Garnbret sichert sich mit diesem Boulder den sechsten Sieg der laufenden Saison und schreibt Klettergeschichte

Niemals zuvor gewann eine Athletin oder ein Athlet alle Weltcup-Wettkämpfe einer Saison. Diese Meisterleistung vollbrachte die Slowenin Janja Garnbret 2019. In jedem einzelnen Wettkampf kletterte sie solide und deklassierte ihre Konkurrenz.

Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner

Das Finale im Replay

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Credits: Titelbild IFSC

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2 Kommentare

  1. Leute, würdet ihr euren Artikel nochmal kurz mit der Realität abgleichen? Platz 9 und 10 reichen leider nicht für einen finalplatz

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