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Dem Kletterpaar Barbara Zangerl und Jacopo Larcher gelingt die erste Wiederholung der Eiger-Route Odyssee unter massiv erschwerten Bedingungen.

Die schwierige und stark überhängende Kletterroute Odyssee in der Eiger Nordwand wurde von Roger Schäli, Robert Jasper und Simon Gietl im Jahr 2015 erstbegangen. “High five for Roger Schäli, Robert Jasper und Simon Gietl for this amazing route they put up and team-freeclimbed in 2015 as the hardest free climb on the Eiger”, schreibt Babsi nach ihrer Rotpunktbegehung.

Klatschnasse 7c-Seillängen: Kein Problem für Babsi und Jacopo

Ganz abgsehen davon, dass die reine Begehung schon eine Leistung für sich ist, muss angefügt werden, dass die beiden die Route bei denkbar schlechten Bedinungen gepunktet haben: “Some wet pitches scared us like hell (darunter 7c-Seillängen – Anmerkung der Redaktion) and we were close to give up at some point. At the end the whole adventure went out pretty lucky and we completed an all free ascent in 4 days for both of us. Super happy”, so Babsi.

Kuscheliger Schlafplatz mitten in der Kletterroute Odyssee

 

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Informationen zur Route Odyssee in der Eiger Nordwand

Route: „Odyssee“
Vorbereitung: 2009 bis 2013 Robert Jasper und Roger Schäli
Erstbegeher: Robert Jasper, Roger Schäli und Simon Gietl – August 2015 – Team Rotpunkt Style
Charakter: Sehr ernsthafte Hochalpine Bigwall-Route in der Eiger Nordwand
Wandhöhe: 1400 Meter
Schwierigkeit: 8a+
Routenverlauf: Einstieg vom Eigergletscher 2320 Metern zum Wandfuß und über die klassische Nordwand (Heckmair-Route, 1938) bis zum Stollenloch. Weiter über die überhängende Rote Fluh und den Tschechenpfeiler bis zum Ausstieg auf circa 3700 Metern (siehe Topo!)
Absicherung: sportlich mit rostfreien M10 Bohrhaken und z.T. im „Trad Style“ mit Schlaghaken. Es werden zur weiteren Absicherung 2 Sätze Camlots benutzt. Für den Notfall empfiehlt sich die Mitnahme eines Hammers, 2-3 Messerhaken und 2 Pecker. (Expo bis E5!)

Das Topo der Route Odyssee gibt’s hier.

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Credits: Titelbild Paolo Sartori, Informationen zur Route von Simon Gietl

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