Am vergangenen Wochenende traf sich die Elite im Sportklettern in der italienischen Stadt Arco. Den Sieg nach Hause nahmen die Slowenin Janja Garnbret und der Österreicher Jakob Schubert.

Auf den Plätzen eins bis drei waren in Arco die üblichen Verdächtigen. Für eine Überraschung sorgte der junge Schweizer Sascha Lehmann. Bereits zum zweiten Mal in Folge gelang ihm der Einzug ins Finale und er holte sich in Arco den sechsten Schlussrang. Die Belgierin Anak Verhoeven wiederholte ihr Resultat des letzten Lead-Wettkampfes, eine Bronzemedaille. Die Österreicherin Jessica Pilz hatte ebenfalls ein Déjà-vu: Wie schon vor einer Woche gewann sie in Arco die Silbermedaille. Eine Klasse für sich war einmal mehr die Slowenin Janja Garnbret. Sie stand alleine im Juli dreimal zuoberst auf dem Siegertreppchen eines IFSC-Weltcups – unter anderem in Arco.

Zeigte eine Top-Leistung: Sascha Lehmann
Zeigte eine Top-Leistung: Sascha Lehmann (Bild SAC Swiss Climbing)

Domen Skovic rutsch vom Tritt und damit auf den dritten Platz

Domen Skovic wollte seine Leistung nach dem dritten Platz in Briançon verbessern. Bis nach der Hälfte der Finalroute zeigte der Slowene eine super Leistung, rutschte beim Einhängen einer Exe aber aus, womit seine Goldmedaillenträume abrupt platzten und er auf dem dritten Schlussrang landete. Mit im Rennen um die Goldmedaille war auch der Italiener Stefano Ghisolfi. Er wurde in Arco nur noch vom Österreicher Jakob Schubert überholt. “Ich bin super happy mit meiner heutigen Leistung. Der grösste Event des Jahres steht aber noch bevor, mit dem Wettkampf in Innsbruck. Ich hoffe sehr, dass ich auch dort wieder diesselbe Leistung an die Wand bringen kann”, sagt der Arco-Sieger Jakob Schubert.

Die Highlights des Lead-Wettkampfes in Arco

Credits: Titelbild Eddie Fowke/IFSC

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