Sébastien Berthe punktet Arco Iris (8c+, 200m)

Der Belgier Sébastien Berthe sichert sich die erste Wiederholung der Mehrseillängenroute Arco Iris (8c+, 200m) bei Montserrat, Spanien.

Schon für manch eine Meldung sorgte der Belgier Sébastien Berthe, meist im Zusammenhang mit der Begehung schwieriger Mehrseillängenrouten. In den Alpen kletterte er bereits eine Vielzahl an Klassikern, darunter Silbergeier, Des Kaisers neue Kleider oder Bellavista. Immer wieder sorgte er jedoch auch für negativ behaftete Schlagzeitlen, so zum Beispiel durch seine Aktion am Eiger (Actiontalk TV berichtete) oder die Abwertung alter Klassiker (LACRUX berichtete).

Arco Iris bleibt (fast) von Abwertung verschont

Im Falle seiner jüngsten Begehung, der Mehrseillängenroute Arco Iris, bestätigt er für einmal den Schwierigkeitsgrad. Zumindest im Falle der schwierigsten Seillänge (8c+). Die übrigen schwierigen Seillängen seien jedoch zu hart bewertet, meint Sébastien. Nichts desto trotz bezeichnet Seb die Route als die schwierigste Mehrseillängenroute seiner Karriere – und das will was heissen.

Arco Iris ist sicherlich die schwierigste Mehrseillängentour, die ich je kletterte. Physisch und mental herausfordernd.

Sébastien Berthe

Aus Technotour wird alpine Sportkletterroute Arco Iris

Bei Arco Iris handelt es sich um eine Technotour von Armand Ballart und German Folch aus dem Jahr 1979, die mehrheitlich einer Kante entlang verläuft. Es war eine der letzten noch nicht frei gekletterten Technorouten im Montserrat-Gebiet. In Absprache mit den Erstbegehern ergänzte Edu die Route um einige wenige Bohrhaken, um die Tour frei klettern zu können.

Die Route Arco Iris ist unterteilt in sechs Seillängen über 200 Meter. Edu Marin schlug nach der ersten freien Begehung der Rloute folgende Schwierigkeiten für die einzelnen Seillängen vor:

  • Seillänge 1: 6
  • Seillänge 2: 6c
  • Seillänge 3: 8b+
  • Seillänge 4: 8c+
  • Seillänge 5: 8b
  • Seillänge 6: 8a+

Teaser-Video von Edu Marin in Arco Iris

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Credits: Titelbild Julia Cassou

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