Knatsch im Magic Wood | Gemeinde und IG Magic Wood im Streitgespräch

Im Bouldermekka Magic Wood gehen die Wogen hoch. Die Gemeinde Ferrera steckt in finanziellen Schwierigkeiten und ruft zur Spende auf. Die IG Magic Wood hält nichts von diesem Konzept und geht einen eigenen Weg. Wir haben mit dem Gemeindepräsidenten und dem Präsidenten der IG Magic Wood gesprochen.

Das Bouldergebiet Magic Wood kommt nicht zur Ruhe. Seit Jahren liegen sich der Pächter Thomas Saluz und die Gemeinde Ferrera in den Haaren. Eine Kündigung des Pachtvertrages im Jahr 2021 konnte Thomas Saluz mit einer Petition und dem Gang vor die Schlichtungsbehörde abwenden, respektive herauszögern. Doch die Fronten sind verhärtet.

Seit letztem Jahr steckt die Gemeinde in finanziellen Schwierigkeiten und ist nicht mehr länger gewillt, Gemeindegelder in das Klettergebiet zu investieren. Sie ruft zu Spenden auf. Nach Meinung der IG Magic Wood, dem Interessenverband der Bouldercommunity, ist das nicht der richtige Weg. Der Verband hat der Gemeinde 2023 ein Konzept vorgelegt, dass die Deckung der Investition in das Klettergebiet mittels Preiserhöhungen beim Camping und Gasthaus vorsieht.

In Medienberichten und auf der Spenden-Sammlungsseite der Gemeinde ist die Rede von Gebietssperrungen.

Die Gemeinde ihrerseits will von einer Zusammenarbeit mit der IG Magic Wood nichts wissen. «Wir brauchen eine neue, unabhängige und breit abgestützte Trägerschaft», sagt der Gemeindepräsident Markus Niederdorfer. Die Situation scheint ausweglos. In Medienberichten und auf der Spenden-Sammlungsseite der Gemeinde ist die Rede von Gebietssperrungen. Warum schaffen es der Gemeindevorstand und die IG Magic Wood nicht, eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten?

Lacrux TV hat den Gemeindepräsidenten Markus Niederdorfer und den Präsidenten der IG Magic Wood, Martin Keller, zu einem Streitgespräch getroffen.

Knatsch im Magic Wood – Ein Streitgespräch zwischen Markus Niederdorfer und Martin Keller

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