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Adam Ondra sorgt einmal mehr mit einer ausserordentlichen Leistung für Schlagzeilen. Kurz nach der Eröffnung der ersten 9a Bosniens reiste der Tscheche nach Kroatien und kletterte mit Spomin (8c, 350m) eine der schwersten Mehrseillängentouren des Landes onsight.

Eigentlich ist es gar nicht mehr verwunderlich, was Adam Ondra so alles klettert. Wenn man sich aber zurückbesinnt, was seine Begehungen für eine etwas breitere Masse an Spitzenkletterern bedeutet, dann ist man doch wieder ziemlich erstaunt. Bei der Route Spomin im Nationalpark Paklenica in Slowenien handelt es sich um eine vom legendären slowenischen Trio Silvo Karo, Janez Jeglič und Franček Knez im Jahr 1984 erstbegangenen Route. Die drei Slowenen tauften die von ihnen im technischen Stil gekletterte Route Spomin.

Erste freie Rotpunktbegehung durch Luka Kranjc

Es dauerte mehr als dreissig Jahre, bis die Mehrseillängentour an der kollossalen Wand Anića Kuk im Nationalpark Paklenica frei geklettert wurde. Es war der Slowene Luka Kranjc, dem die Rotpunktbegehung nach rund 27 Versuchen gelang.

Luka Kranjc gelang die erste Rotpunktbegehung der Route Spomin im Jahr 2017
Luka Kranjc gelang die erste Rotpunktbegehung der Route Spomin im Jahr 2017 (Bild Marko Prezelj).

Adam Ondra kam, sah und siegte

Etwas weniger Anläufe benötigte für die zweite uns bekannte Begehung der Tscheche Adam Ondra. Ihm gelangen vor wenigen Tagen sämtliche Längen der Tour onsight. “The route is massive, steep and absolutely enjoyable to climb. Very happy to have done this beast onsight yesterday”, sagt Adam sichtlich begeistert.

Adam Ondra voller Vorfreude auf die Schlüssellänge von Spomin

Man könnte meinen, dieses Foto sei nach dem Durchstieg von Spomin entstanden. Doch dem ist nicht so. Das Bild verdeutlicht etwas, das für Adam Ondra bezeichnend ist. Es zeigt seine schier unendliche Lust auf Kletterei und das Verrücken von Grenzen.

 

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Credits: Titelbild Petr Jan Juracka, Bild im Artikel Marko Prezelj

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