Moritz Welt wiederholt Frankenjura-Klassiker Corona (9a+)

Moritz Welt punktet im Frankenjura die von Markus Bock 2006 erstbegangene Route Corona. Die fingerlastige und technisch anspruchsvolle 9a+ Linie galt zum Zeitpunkt der Erstbegehung als schwierigste Route des Frankenjura.

Einmal mehr wandelt der starke Deutsche Moritz Welt erfolgreich auf den Spuren von Markus Bock: Am Schneiderloch im Oberen Ailsbachtal sichert er sich eine der seltenen Wiederholungen von Corona (9a+). Die 18-Meter-Linie, die Markus Bock 2006 erstbegehen konnte, ist ein Meilenstein in der Erschliessungsgeschichte des Frankenjura und gilt heute noch als valables Testpiece.

«Diese Begehung bedeutet mir wirklich viel.»

Moritz Welt
Moritz-Welt-klettert-Corona
Moritz Welt klettert Corona (9a+), zum Zeitpunkt der Erstbegehung 2006 die härteste Route im Frankenjura. Bild: Lars Decker

Die erste Wiederholung von Corona sicherte sich 2009 niemand geringeres als Adam Ondra – und dies im zarten Alter von 16 Jahren. Der starke Tscheche benötigte gerade Mal acht Versuche, bis er die Route durchsteigen konnte.

Vier Jahre später gelang es dem damals 19-jährigen Kletterer Alex Megos, Corona zu punkten. Auch er knackte das Testpiece erstaunlich schnell: Gemäss Frankenjura.com benötigte er zehn Versuche, verteilt auf drei Klettertage.

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Credits: Titelbild Lars Decker

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