Während des Boulderweltcups in Innsbruck filmte ein Kameramann während der Live-Übertragung sekundenlang in Grossaufnahme den Hintern von Johanna Färber. Die Athletin selbst und die Kletterszene sind schockiert.
Am Samstag, 26. Juni 2021, fand das Boulder-Halbfinale des IFSC-Weltcups in Innsbruck statt. Während der Live-Übertragung durch das Österreichische Staatsfernsehen ORF zoomte ein Kameramann sekundenlang auf das Hinterteil von Athletin Johanna Fäber. Die 23-Jährige ist empört und machte auf instagram ihrem Ärger Luft.

Gleichentags wurde die auf Youtube veröffentlichte Live-Übertragung entfernt und in gekürzter Fassung erneut hochgeladen. Auf Twitter veröffentliche der Internationale Kletterverband IFSC folgende Entschuldigung:

Auch in der Kletter-Community war die Empörung gross. „Eine Entschuldigung war dringen nötig“, „schrecklich, dass die Kommentatoren nicht reagierten“, so der Tenor der Reaktionen auf die Entschuldigung seitens ORF.
Top-10-Platzierung in Innsbruck
Abgesehen von dem oben erwähnten Vorfall verlief der Boulderweltcup für Johanna Färber äusserst positiv. Sie toppte zwei Boulder im Halbfinal und schaffte es erneut in die Top 10 eines Weltcups.
Wieder eine Top-10-Platzierung an einem Weltcup. Um einen einzigen Platz habe ich das Finale verpasst, das schmerzt, doch gleichzeitig bin ich hochmotiviert!
Johanna Färber


