Youngsters dominieren Boulder-Weltcup in Salt Lake City

Am IFSC Boulder-Weltcup in Salt Lake City zeigte das Team Österreich einen starken Auftakt und stellte je zwei Finalistinnen und Finalisten. Die Podestplätze sicherten sich dann aber die Youngsters: Der 18-Jährige Mejdi Schalck siegte vor den Japanern Ogata und Kawamata. Bei den Frauen gewann Grossman vor Raboutou und Nonaka.

Das erste Wochenende des IFSC World Cups in Salt Lake City stand im Zeichen der Jungspunde. Bei den Herren sorgte das französische Nachwuchstalent Mejdi Schalck für eine Überraschung. Der 18-Jährige löste vier anspruchsvolle und abwechslungsreiche Boulderprobleme und sicherte sich damit die Goldmedaille vor den beiden Japanern Yoshiyuki Ogata und Rei Kawamata.

Auch bei den Frauen trumpften die jungen Athletinnen auf. Die 20-jährige Amerikanerin Natalia Grossman wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte souverän Gold. Auf dem Weg zum Podium flashte sie zwei der vier Boulder und schloss das Finale als einzige Athletin mit vier Tops und ebenso vielen Zonen.

Silber sicherte sich ihre 21-jährige Landsfrau Brooke Raboutou mit drei Tops und vier Zonen. Bronze gewann die Olympia-Silbermedaillengewinnerin Miho Nonaka aus Japan.

Highlights des Boulderfinals

Starke Teams aus Österreich und Deutschland

Die Athletinnen und Athleten aus dem deutschsprachigen Raum starteten äusserst vielversprechend in den dritten Weltcup der Saison. Bei den Frauen teilte sich Franziska Sterrer den ersten Halbfinalplatz mit Brooke Raboutou, Jessica Pilz zog als Viertbeste ins Finale ein.

Jakob-Schubert-Post
Freudige Zwischenresultate nach dem Halbfinale aus Österreichischer Sicht – Insta-Story von Jakob Schubert.

Bei den Herren lag Jakob Schubert nach dem Halbfinale auf dem ersten Platz. Damit unterstrich der Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner, dass er nicht nur im Lead zu den Besten der Welt gehört, sondern dass auch in der Disziplin Bouldern mit ihm gerechnet werden muss. Ebenfalls eine Top-Leistung zeigten Yannick Flohé und Nicolai Uznik, die auf den Plätzen zwei und vier ins Boulder-Finale einzogen.

Im Finale selber verpassten die Teams aus Österreich und Deutschland dann leider die Podest-Plätze. Nicolai Uznik landete auf dem Schlussrang vier, gefolgt von Yannick Flohé und Jakob Schubert. Bei den Frauen landete Jessica Pilz vor Landsfrau Franziska Sterrer auf Rang vier.

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Credits: Titelbild Daniel Gajda/IFSC

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