Alexander Megos klettert 9a-Route Underground flash

Dem deutschen Profikletterer Alexander Megos gelingt eine Flash-Begehung der Route Underground (9a) im Klettergebiet Massone.

Schon wieder verkündet Alex Megos eine Erfolgsmeldung. Für einmal ist es kein Boulderblock im Frankenjura und keine 9c in Céüse, sondern eine 9a-Route. Das Besondere an der Sache: Alex hat die Route flash geklettert. Er hat die Züge der Route also nie ausprobiert und die Route – basierend auf Informationen von anderen Kletterern – im ersten Versuch gepunktet.

Auch schon 9a onsight geklettert

Waren Begehungen von 9a-Routen vor wenigen Jahren noch eine Sensation, so gibt es immer mehr Kletterinnen und Kletterer, die diesen Grad knacken. Eine Route in neunten Franzosengrad flash oder gar onsight zu klettern, ist jedoch nach wie vor eine Seltenheit.

2013 schrieb Alex Megos mit der Onsight-Begehung (ohne Informationen über die Route) von Estado Critico Klettergeschichte. Neben ihm schaffte das nur Adam Ondra. Adam war es dann auch, der gar eine 9a+ im ersten Versuch klettern konnte, dies jedoch basierend auf Informationen über die Route (flash).

Ist Underground wirklich 9a?

Offenbar wurde Underground ursprünglich mit 8c+/9a bewertet und erst in jüngster Vergangenheit als 9a gehandelt. Der Profikletterer Jorg Verhoeven schreibt dazu:

Der Griff in der Schlüsselstelle wurde über die Jahre auf magische Weise immer wie grösser und es ist offenbar in Vergangenheit geraten, dass die Route ursprünglich mit 8c+/9a bewertet wurde.

Jorg Verhoeven

Auf die Frage von Jorg Verhoeven, ob Alex der Route eine 9a gibt, antwortet der Deutsche: „Ich denke Underground ist sehr einfach für eine 9a. 8c+/9a passt sicher besser als Bewertung. Und um ehrlich zu sein: Ich habe viele 8c+ geklettert, die schwerer waren als Underground.“ Wie dem mit dem Schwierigkeitsgrad auch sei, die Leistung von Alex Megos ist beeindruckend.

Alexander Megos bei der Flash-Begehung von Underground (9a)

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Credits: Titelbild Dicki Korb

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