Diese Trainingstipps von Erin McNeice kannst du in deiner nächsten Bouldersession umsetzen

Erin McNeice klettert erst seit wenigen Jahren nicht mehr bei den Jugendwettkämpfen der IFSC – seitdem schaffte sie es nicht nur zu Olympia nach Paris, sondern auch an die Weltcup-Spitze im Bouldern und Lead. Im neuen Video teilt die junge Britin ihre Trainingstipps.

Schon vor ihrem beeindruckend schnellen Aufstieg in der Wettkampfszene bekam Erin McNeice den Spitznamen «McBeast» verpasst. Zu recht: Die junge Athletin aus dem englischen Kent klettert seit ihrem fünften Lebensjahr und wurde 2022 mit gerade einmal 17 Jahren Großbritanniens jüngstes Mitglied im Nationalteam.

Behind-the-Scenes-Dokumentation: «McBeast»

Seitdem ging es für die Britin stetig aufwärts: 2022 und 2023 gewann sie den britischen Nationaltitel im Lead, 2024 wurde sie Fünfte bei den Olympischen Spielen in Paris, 2025 folgten die ersten Siege im Lead-Weltcup – und am Wochenende die erste Boulder-Goldmedaille in Bern.

erin McNeice mit starkem Auftritt
McNeice bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 (Bild Drapella/Virt/IFSC)

Welche Arbeit hinter den Erfolgen steckt und wie Erin McNeice aus ihrem Training das meiste herausholt, zeigt ein neues Video von Lattice Training.

Drei Übungen für jede Bouldersession

Zum Starkwerden gehört für Profi-Kletterinnen wie McNeice nicht nur systematisches Krafttraining, sondern auch das gezielte Verbessern von bestimmten Bewegungen und Grifftypen an der Wand.

Im Video zeigt Erin McNeice, mit welchen Übungen sie wichtige Bouldertechniken perfektioniert:

  • Schwünge: Kontrolle behalten & das perfekte Timing finden
  • Sloper: Körperposition schlägt Fingerkraft
  • 3 Gewinnt: komplexe Bewegungen lernen und abrufen

Diese drei Trainingstipps begleiten Erin McNeice seit ihren ersten Jugendwettkämpfen – und tun es noch bei der Vorbereitung auf internationale IFSC-Events. Das beste daran: Du kannst sie in deiner nächsten Session in der Boulderhalle umsetzen.

Das könnte dich interessieren

+++

Credits Titelbild: Lattice Training

Auch Jenya Kazbekova punktet „Dreamcatcher“ (9a) in Squamish – ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter

Nach Camilla Moroni hat auch Jenya Kazbekova die bekannte Sportkletterroute in British Colombia wiederholt. Für die Ukrainerin ist es ebenfalls die erste 9a – und eine ganz besondere Leistung, nachdem sie vor rund einem Jahr Mutter geworden war.

Zwei 9a Flashes in zwei Tagen für Filip Schenk | „Vivi si muore“ & „Prima Classe“

Nach seinem allerersten 9a-Flash von "Vivi si muore" gelang dem 26-jährigen Italiener am Folgetag gleich die nächste 9a im ersten Versuch: "Prima Classe". Beide Routen liegen im italienischen Klettergebiet Val Tanaro.

Camilla Moroni klettert legendäre Route „Dreamcatcher“ (9a) in Squamish

Ihre erste 9a – und was für eine: Mit "Dreamcatcher" (9a/5.14d) hat sich die Italienerin einen langersehnten Traum erfüllt. Moroni gelang am 24. September als dritte Kletterin eine Begehung von Chris Sharmas ikonischer Route in Squamish, British Colombia.

Aktuell

Auch Jenya Kazbekova punktet „Dreamcatcher“ (9a) in Squamish – ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter

Nach Camilla Moroni hat auch Jenya Kazbekova die bekannte Sportkletterroute in British Colombia wiederholt. Für die Ukrainerin ist es ebenfalls die erste 9a – und eine ganz besondere Leistung, nachdem sie vor rund einem Jahr Mutter geworden war.

Zwei 9a Flashes in zwei Tagen für Filip Schenk | „Vivi si muore“ & „Prima Classe“

Nach seinem allerersten 9a-Flash von "Vivi si muore" gelang dem 26-jährigen Italiener am Folgetag gleich die nächste 9a im ersten Versuch: "Prima Classe". Beide Routen liegen im italienischen Klettergebiet Val Tanaro.

Camilla Moroni klettert legendäre Route „Dreamcatcher“ (9a) in Squamish

Ihre erste 9a – und was für eine: Mit "Dreamcatcher" (9a/5.14d) hat sich die Italienerin einen langersehnten Traum erfüllt. Moroni gelang am 24. September als dritte Kletterin eine Begehung von Chris Sharmas ikonischer Route in Squamish, British Colombia.

Yannick Flohé flasht „Flow State“ (8C) im Val Daone

Kurz vor dem Rock Master in Arco, wo er seinen Titel im Bouldern zu verteidigen gedenkt, hat Yannick Flohé im Val Daone "Flow State" (8C) geflasht. Nach "Foundation’s Edge" (8C) ist es sein zweiter Flash in diesem Grad – und laut dem deutschen Profikletterer der deutlich härtere.