Dem Tessiner Giuliano Cameroni gelang vor einigen Monaten die Begehung einer neuen Seilkletterroute im Val Bavona: Baba Yaga, bewertet mit 9a.

Giuliano Cameroni schlägt immer mehr in die Kerbe seines Vaters. Auch dieser eröffnete im Süden der Schweiz zahlreiche Kletter-, später Boulderlinien und prägte damit zahlreiche Gebiete. Nun wendet sich auch Giuliano immer mehr der Seilkletterei zu. Insbesondere kurze und schwere Linien ziehen den 23-Jährigen in ihren Bann.

Giuliano Cameroni bei der Erstbegehung Baba Yaga (9a) im Val Bavona. (Bild Stefan Kürzi)
Giuliano Cameroni bei der Erstbegehung Baba Yaga (9a) im Val Bavona. (Bild Stefan Kürzi)

Auf der Linie nach ästhetischen und schwierigen Linien

Das Augenmerk von Giuliano liegt ganz offensichtlich nicht nur auf der Schwierigkeit der Linien, sondern auch auf deren Ästhetik. Wie schon im Falle von von Simple Man (8c) wählte Giuliano eine aussergewöhnlich schöne Linie für seine Erstbegehung. Seine jüngste Erstbegehung, Baba Yaga (9a) lässt ihn erneut in den höchsten Tönen schwärmen.

Das ist einer der coolsten Blöcke, die ich je gesehen habe. Eine absolute Traumlinie und wohl meine beste Erstbegehung überhaupt.

Giuliano Cameroni

Baba Yaga verläuft entlang der rund 10 Meter langen Kante des massiven Felsbrockens und endet mit einem kniffligen, aber einfachen letzten Abschnitt.

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Credits: Titelbild Stefan Kürzi

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